Buchtipp

„Sammelnüsschen und Panzerbeeren“,
Rosemarie Gebauer, Transit-Verlag
ISBN 978 3 887 473 440

„Gärten der Achtaamkeit“,
Karin Heimberger-Preisler, DVA
ISBN 978 3 421 039 699

Gartenkalender

 

Es ist Frühsommer; die Rosen und die Sommerlinde blühen. Was ist jetzt im Garten zu tun?

 

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Folge Natur im Garten:

Garten(t)raum

Sonntag, 11. Juni 2017 - 16:00

Heute ist Karl in Auersbach, im oststeirischen Hügelland, nahe Feldbach auf Gartenbesuch bei Elisabeth Novak.

Die Liebe zum Gärtnern hat sie wohl mit dem Garten von ihren Eltern übernommen. Der selbige, etwa 5000 m² groß, wurde erweitert, vergrößert und ihren Bedürfnissen angepasst.
Begonnen hatte alles mit der Einfahrt, die von üppigem Fliedergebüsch gesäumt wurde. Um diese etwas auszulichten, trat ein Bagger in Aktion, und da er schon einmal da war, wurde auch der restliche Garten Schritt für Schritt neu gestaltet. So begann die Leidenschaft, die diesen Garten wahrscheinlich noch über viele Jahre beseelen wird. Um die bestehenden Bäume und Sträucher wurden Beete und Wege angelegt und so entstanden verschiedene Gartenräume, vom Gartenwohnzimmer über das Badezimmer mit Schwimmteich bis hin zur Sommerküche oder der Lesehütte.

Prächtige Schwertlilien

Die Auffahrt ziert heute ein "gespiegeltes" Staudenbeet, das farblich abgestimmt bepflanzt ist. Nur die Akeleien, die zu Karls Besuch gerade in Vollblüte stehen, machen einen Strich durch das Farbkonzept, da sie jedes Jahr dort wiederkommen, wo es ihnen gefällt, was ob ihrer Blütenpracht allerdings gerne in Kauf genommen wird. Zu Elisabeths Favoriten gehören die Schwertlilien, die ebenfalls gerade in Vollblüte stehen. Spezielle Sorten sind keine Anforderung, ausgewählt werden sie nach der Blütenfarbe und so stehen prächtige, mehrfärbige Bartiris neben den schlanken, grazilen Sibirischen Schwertlilien mit ihren sattblauen Blüten. Neben ihrer Farbenpracht schätzt Elisabeth sie als dankbare Dauerblüher, deren Ansprüche gering sind, sofern sie nicht zu nass stehen.

Ein Kiesweg führt vom Eingangstor zum Haus. Hier eröffnen sich dann die Gartenterrasse und der restliche Garten.

Exotische Baumpracht & fröhliches Sammeln

„Mein Garten "erblüht" das ganze Jahr über“ erzählt Elisabeth „denn neben den Stauden beherbergt er verschiedenstene Bäume, wie Magnolien, Tulpenbaum, Blauglockenbaum und Sträucher“.  Diese schaffen Strukturen und Räume, mal offen und licht, mal dichter und fast waldartig. Hier versteckt findet man auch die Lesehütte, die neben dem Blick in Bücher auch den einen oder anderen Ausblick auf die Umgebung gestattet, ohne selbst gesehen zu werden. Elisabeth ist aber nicht nur eine begeisterte Gärtnerin, mindestens ebenso große Leidenschaft legt sie beim Sammeln an den Tage. Und so wandern neben alten Gebrauchsgegenständen auch so manche Skurrilitäten an einen neuen Platz im Garten. Etwa ein altes Fenster, um das in der Folge eine Art Haus gebaut wurde, und durch das man heute einen netten Blick aus dem Garten in die Umgebung genießen kann.

Einen speziellen Platz erhalten allerlei Skulpturen und Schmiedearbeiten die aus altem Eisen geschaffen wurden. „Ich finde, dieses rostige Eisen passt sehr gut in meinen naturnahen Garten!“ beschreibt Elisabeth ihr Faible für dieses Material.

Das nächte Gartenprojekt? Nun, das ist natürlich schon in Planung. Auf einer terrassenartig angelegten Fläche soll ein kleiner „Barockgarten“ entstehen – nur noch eine Frage der Zeit, vorbereitet ist es.

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