Buchtipp

„Die neue Schrebergartenkultur“
Caroline Lahusen, Sylvia Doria, DVA,
ISBN 978-3-421 040572

„Mein ungezähmter Garten“ Norbert Griebl, Hauptverlag, ISBN 978-3-258080017



Gartenkalender

 

Der Flieder blüht noch immer, noch ist Vollfrühling. Was ist jetzt im Garten zu tun?

 

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Es wird durchgeblüht

Sonntag, 14. Mai 2017 - 16:00

Heute ist Karl in Sattledt in Oberösterreich im Garten von Magdalena Brückl zu Gast. Die Frühlingsblüte, allen voran die Tulpen, verzaubert den Garten in ein farbenfrohes, blühendes Schmuckkästchen, das dem Motto „Es wird durchgeblüht“ mehr als gerecht wird!

 

Farbe von kräftig bunt bis dezent

Doch nicht nur der erste Blick ist grandios, wer sich Zeit nimmt und genauer hinsieht, der kann entdecken, welche Vielfalt die passioniert Pflanzensammlerin und leidenschaftliche Gärtnerin Magdalena hier in ihrem Garten zusammengetragen hat. Die Palette reicht von knallig bunten Blickfängen wie den besagten Tulpen über eher in dezentere Farben von grünlich bis rötlich-violett getauchten Christ- oder Lenzrosen, bis hin zu kleinen Anemonen, die sich fast im Laub der kommenden Stauden verstecken.

Gute Nachbarschaft

Gärtnerisch Fuß gefasst hat Magdalena bereits sehr früh im Rahmen der elterlichen Landwirtschaft. Jahre später, als sie schließlich der Kinder wegen zu Hause blieb, war der Garten eine neue, andere Herausforderung. Heute ist er für sie Ausgleich zu ihrer kopflastigen Arbeit im Büro und Erdung, „Denn Arbeit in der Erde macht den Kopf frei“ beschreibt Magdalena.

Ein besonderes Highlight im Garten ist sicherlich der Schwimmteich mit angeschlossener Saunahütte. Eine Hecke aus spalierförmig gezogenen Apfelbäumen bildet die Grenze zum Nachbargrundstück, das von Magdalenas Schwester bewirtschaftet wird. Die Äpfel werden gemeinsam geerntet, eine blühende und schmackhafte Grenze der anderen Art!

Wildes und Gezähmtes

Viele von Magdalenas Pflanzen stammen aus anderen Gärten, sind Mitbringsel von Gartenreisen und erzählen Geschichten. Doch nicht nur gärtnerische Sorten sind in ihrem Garten zu finden. Auch Wildarten, wie ein weiß blühender Hahnenfuß (Eisenhutblättriger Hahnenfuß, Ranunculus aconitifolius) den Karl entdeckt, finden hier ein zu Hause. Nur der heimische Hundszahn (Erythronium dens-canis) will nicht so recht. Dafür gedeihen seine Verwandten, etwa Erythronium `Pagoda`,prächtig.

Für Magdalena sind aber nicht nur die Blüten wichtig, zumindest ebensolchen Wert legt sie auf Blattstrukturen und Färbungen, als Beispiel sei der Salamonssiegel (Polygonatum sp.) genannt, der nicht nur in einer grünen sondern auch in einer bronzefärbigen Variante vorkommt.

Der Beetgestaltung liegt meist keine intensive, genaue Planung zugrunde, sondern sie entpuppt sich eher als ein Platz suchen und Platz schaffen für Neuankömmlinge, erzählt Magdalena. Dass daraus, Einfühlungsvermögen und Pflanzenkenntnis vorausgesetzt, wunderschöne, natürlich wirkende Pflanzungen resultieren, dafür ist Magdalenas Garten ein Musterbeispiel.

Dass sie aber nicht nur für Pflanzen eine geschickte Hand, einen grünen Daumen hat, das beweisen die eigenhändig gepflasterten Wege und ebenso einfachen wie attraktiven Beetbegrenzungen. Ein wunderbarer Garten, in dem wohl jedermann auf seine Kosten kommt, als ideensuchender Pflanzenliebhaber ebenso wie wenn man einfach nur genießen will.

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