• Gamerith Der sanfte Weg zum Gartenglück Natur im Garten Alexander Haiden

 

 

Nähere Informationen zur Pestizid-Aktionswoche finden Sie hier

Beraterinnen und Berater von "Natur im Garten" und Exerten und ExpertInnen vermitteln bei allen Veranstaltungen gerne Inhalt nd Wissen zum ökologischen Gärtnern. Näheres zu den Veranstaltungen von "Natur im Garten" finden Sie hier

Natur im Garten » Internationale Pestizid-Aktionswoche

Folge Natur im Garten:

Internationale Pestizid-Aktionswoche

„Natur im Garten“ beteiligt sich von 20.-30. März an der internationalen Pestizid-Aktionswoche!

Folgende Veranstaltungen bieten Beratung und Information zum ökologischen Gärtnern ohne Pestizide, ohne chemisch-synthetische Dünger und ohne Torf:

  • 21. März: Vortrag zum Thema "Gärtnern auf Balkon und Terrasse"

  • 22. März: Vortrag zum Thema "Naturgarten - Der sanfte Weg zum Gartenglück“

  • 23. März: Vortrag zum Thema "Gärtnern auf Balkon und Terrasse"

  • 23. März: Vortrag zum Thema "Nützlinge: Fleißige Helfer im Naturgarten"

  • 24. März: Vortrag zum Thema "Gehölze im naturnahen Garten“

  • 24. März: Vortrag zum Thema "Nützlinge: Fleißige Helfer im Naturgarten“

  • 25. März: Seminar zum Thema "Obstbaumschnitt"

  • 27. März: Vortrag zum Thema "Natur im Garten - Ein Paradies zum Bleiben"

  • 28. März: Vortrag zum Thema "Fruchtgenuss - Obst und Beeren aus dem eigenen Garten"

  • 28. März: Vortrag zum Thema "Gehölze im naturnahen Garten"

  • 29. März: Vortrag zum Thema "Quer durch den Gemüsegarten"

  • 29. März: Vortrag zum Thema "Nützlinge: Fleißige Helfer im Naturgarten"

  • 30. März: Vortrag zum Thema "Quer durch den Gemüsegarten"

  • 30. März: Vortrag zum Thema "Natur im Garten - Ein Paradies zum Bleiben"

Weitere Informationen

Die Ziele der Pestizid-Aktionswoche sind:

  • Sensibilisierung über die Gesundheits-und Umweltrisiken von synthetischen Pestiziden
  • Förderung alternativer Lösungen
  • Weltweite Bewegung für eine pestizidfreie Welt

Was sind Pestizide?

Pestizide sind giftige Produkte, die zur Vernichtung von Pilzen, Insekten, unerwünschten Beikräutern oder gegen einige Säugetierarten verwendet werden. Viele dieser Pestizide finden sich in unserem Essen wieder. Mehr als 50% vom getesteten, nicht-öklogische produzierten Obst und Gemüse enthält Pestizidrückstände. Wir nehmen diese ebenfalls über das Trinkwasser  oder über die Luft, die wir einatmen, in unseren Körper auf.

Was sind die Risiken?

Pestizide können schwerwiegende Folgen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit haben. Und es betrifft uns alle. Besonders schwangere Frauen und Kinder sind gefährdet. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen der Ausbringung von Pestiziden und

  • dem Auftreten bestimmter Krebsarten (Leukämie, Hirntumore, hormonell bedingte Krebsarten etc.).
  • der Entwicklung neurologischer Erkrankungen  (Parkinson, Alzheimer, Lernprobleme, sensorische Defizite und Entwicklungsverzögerungen)
  • der Beeinträchtigung der Fertilität, Reproduktionsprobleme, Störungen des hormonellen Systems, etc.
  • Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen im Mutterleib usw.

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt Alternativen für die Landwirtschaft, im Garten, in der Stadt oder zu Hause. In der Landwirtschaft ist die beste Alternative die ökologische Landwirtschaft. Das Grundprinzip der ökologischen Landwirtschaft  ist, natürliche Ökosysteme zu respektieren und ohne Raubbau zu nutzen.

Die ökologische Landwirtschaft und der Bio-Gartenbau:

  • Erhalten unsere Gesundheit
  • Bewahren das natürliche Gleichgewicht von Pflanzen und Tieren, sowie die biologische Vielfalt

Wie kann man Pestizide vermeiden?

Wählen Sie Produkte der aktuellen Jahreszeit aus, welche das Bio-Siegel haben, d.h Erzeugnisse aus ökologischem Landbau sind. Diese Lebensmittel enthalten keine Rückstände von Pestiziden. Wenn Sie Lebensmittel aus intensiver Landwirtschaft essen , ist es ratsam, Obst und Gemüse sorgfältig zu waschen.

Verwenden Sie keine herkömmlichen Insektizide in Ihrem Haushalt. Greifen Sie auf unschädliche Alternativen zurück und beugen Sie in jedem Fall einer Übertragung auf Lebensmittel vor (Lebensmittel abdecken, Verwendung  ätherischer Öle wie Lavendel, Fliegenbänder einsetzen etc.).

Zuhause können Sie mit ökologischer Gartenarbeit ohne Pestizide Ihren Garten gestalten und pflegen, indem Sie auf umweltverträgliche Anbauverfahren  zurückgreifen (Fruchtfolge, Auswahl widerstandsfähiger und zum Standort passender Arten, Förderung der Arten- und Sortenvielfalt, Unkraut mechanisch entfernen ,  etc.) .

Sie wohnen in einem Umfeld, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird? Pflanzen Sie einen hohe Hecke! Diese verringert die Abdrift von  Pestiziden (Verfrachtung durch Wind).