• Hand fühlt Wollziest
  • Rollstuhlfahrer bei Hochbeet
  • Sonnenblume anbauen
  • Zwei Männer spielen Schach

„Natur im Garten“ ist Partner im EU-Projekt „ETZ Gartentherapie“. Neben Niederösterreich und Wien sind die tschechischen Regionen Südböhmen, Südmähren und Vysocina beteiligt.

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Der Leitfaden „Freiräume für Pflegeheime“ informiert über die Planung, Ausführung, Nutzung und Erhaltung von Pflegefreiräumen.

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Angebote für Therapiegärten

Dass uns Gärtnern gut tut, machen wir uns bei Therapiegärten zunutze. „Natur im Garten“ bietet dazu Fach-Beratung, Unterstützung von NÖ Lehrgangs-TeilnehmerInnen, Publikationen und Therapiegarten-Elemente zum Anschauen.

Therapiegärten haben einen festen Platz in der „Natur im Garten“-Welt. Eine Gartentherapie-Ausbildung in Niederösterreich wird gefördert, spezialisierte Expertinnen und Experten beraten Institutionen die planen, Therapiegärten anzulegen. Auch auf der GARTEN TULLN kann man Therapiegarten-Elemente finden, die im Zuge eines gemeinsamen EU-Projektes mit Tschechien erarbeitet und gestaltet wurden.

Gut für´s Gemüt!

Gärten leisten für unsere Gesundheit einen wundervollen Beitrag. Wir bewegen uns beim Gärtnern, ernten gesundes Obst und Gemüse, treffen uns mit Freunden im Park … Das Wachsen, das erfrischende Grün, das bunte Zusammenspiel von Blüten, Formen und Leben – all das wirkt sich auf unser Gemüt positiv aus.

Diese vorteilhaften Eigenschaften des Gärtnerns macht man sich in sogenannten Therapiegärten zunutze. Menschen mit Behinderung, Depressionen, Demenzerkrankungen oder Suchtproblemen profitieren von einer therapeutischen Arbeit in einem Garten. Auch Kinder und Jugendliche, die mit Problemen kämpfen oder kranke bis schwerkranke Patienten in Krankenhäusern – passend für die entsprechende Zielgruppe wird die richtige Gestaltung und Bepflanzung geplant und in den therapeutischen Alltag integriert. Barrierefreiheit und Raum für Kreativität sind hier entscheidend.

Alle Sinne anregen

Mit Sinnesbeeten, Hochbeeten oder Räumen zur Begegnung werden Alltagssituationen trainiert, Erinnerungen wachgerufen und Sinne angeregt durch das Fühlen, Riechen und Schmecken im Garten. So erleben Menschen eine sinnerfüllte, kreative Beschäftigung, übernehmen Verantwortung, haben ein Thema um sich auszutauschen und haben Grund, sich auf etwas zu freuen.