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Buchsbaumzünsler biologisch bekämpfen

Der Buchsbaumzünsler, ein Kleinschmetterling aus dem ostasiatischen Raum, wurde durch Pflanzenimporte nach Europa eingeschleppt. Seine Raupen verursachen durch Fraßtätigkeit am Buchsbaum große Schäden. Beginnen Sie mit einer Kontrolle der Bestände am Mitte März, um einen Befall frühzeitig zu erkennen. Es gibt mechanische und biologische Maßnahmen zur Bekämpfung.

Eine Bekämpfung ist erst bei Befall sinnvoll. Es gibt kein Produkt am Markt, das vorbeugend gegen den Buchsbaumzünsler wirkt. Als direkte biologische Maßnahme dient die Spritzung mit einem Bacillus thuringiensis-Präparat (z.B. Xentari). Dieses ist ungiftig für Mensch und Tier und bewirkt einen Fraßstopp und ein Absterben der Raupen. Alternativ kann bei jungen Raupen auch Neem eingesetzt werden.

Schritt 1: Die genaue Kontrolle der Buchspflanzen (besonders auch im Inneren der Pflanzen) ist wichtig. Kennzeichen für einen Befall mit dem Buchsbaumzünsler sind: Gespinste, Kotkrümel in den Gespinsten und am Boden, Fraßschäden an den Blättern und der Rinde, gelb-grüne Raupen mit schwarzen und weißen Längsstreifen und schwarzer Kopfkapsel.

Schritt 2: Spritzbrühe anrühren: 1g Xentari pro 1 l Wasser auflösen. 3g entsprechen in etwa 1 gestrichenen Teelöffel.

Schritt 3: Spritze füllen und den Buchs tropfnass (auch im Inneren) mit der Spritzbrühe benetzen. Bei der Spritzung sollte die Temperatur über 15°C liegen.

Schritt 4: Kontrolle nach 1-2 Wochen. Wenn nach 2 Wochen noch ein Befall da ist, die Pflanzen nachbehandeln.

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